Gemeinde Adelsried

Seitenbereiche

Natürlich Adelsried


Hier lässt es sich leben!

Mehr erfahren

 

 

 

Das Dorf im kurzen Filmle - Premiere für „Adelsried, meine erste Liebe“

 


 

„Kamera läuft, Ton ab – uuund Action!“, hieß es bei drei Drehtagen im Frühjahr letzten Jahres. Jetzt feierte der Gemeindefilm am Samstag Premiere. Angestoßen wurde dieses Schulprojekt von Bürgermeister Sebastian Bernhard sowie seinen Vertretern Ludwig Lenzgeiger und Heiko Mohr. Für diese Produktion arbeitete Alexander Heimburger, ein erfahrener Filmemacher und Lehrer am Justus-von-Liebig-Gymnasium in Neusäß und die Schüler der Film AG zusammen. Mit eingebunden waren aber auch motivierte Jugendliche und Erwachsene aus Adelsried. Entstanden ist ein liebevolles und durchaus humorvolles Kurzporträt über den kleinen Ort, der nun vor einem begeisterten Publikum im Schützenheim präsentiert wurde.

 

HIER weiterlesen

 

Flüsternde Fluren: Kleinausstellung im Adelsrieder Rathaus eröffnet

 


 

Die Wartezeiten im Rathaus sind zwar ohnehin kurz, doch jetzt werden sie zum Erlebnis. Dank der Förderung durch das Regionalbudget findet sich dort nämlich nun eine kleine Dauerausstellung. Sie gibt einen ganz besonderen Einblick in die heimischen Fluren. Die Ausstellung mit den Funden von Andreas Copp wurde nun von Bürgermeister Sebastian Bernhard und 2. Bürgermeister Ludwig Lenzgeiger eröffnet.

Andreas Copp ist viel an der frischen Luft, allerdings sind seine Spaziergänge von außergewöhnlicher Natur. Copp nämlich ist leidenschaftlicher Sondengänger und ist mithin weniger auf den regulären Wegen unterwegs, sondern querfeldein; freilich nur mit Einwilligung der Grundstückseigner. Sein Suchgerät verrät ihm dabei, wo sich metallische Gegenstände im Boden verbergen. Und der „Schatzsucher“ Copp ist bei seiner besonderen Freizeitbeschäftigung sehr erfolgreich.

Davon zeugt nun eine Ausstellung im Eingangsbereich des Adelsrieder Rathauses. Sie nämlich präsentiert eine Auswahl von Copps Funden, die sich sehen lassen kann: Vom römischen Denar und einer Gewandfibel, die also rund 2000 Jahre zu verbuchen haben, über verschiedene mittelalterliche Heller und Kreuzer, bis hin zur Pilgermedaille oder zum modernen Markstück aus der jüngsten Vergangenheit. Der „Adelsrieder Indiana Jones“ hat sich mittlerweile eine eindrucksvolle Sammlung ersucht, bei deren Zusammenstellung er in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden steht und die nun der Öffentlichkeit zugänglich ist. Jeder Gegenstand, so Copp, erzähle eine spannende Geschichte, die ihm immer wieder zu denken gebe. Wie – beispielsweise – kämen eine ägyptische Lochmünze zum Peterhof, oder ein Schweizer Batzen aus dem Jahr 1826 an den Axtesberg?

„Häufig ist der Weg des Geldes oder der Gegenstände natürlich nicht zu klären, aber im Gesamten zeichnen die Funde ein lebendiges Bild der Geschichte unserer Heimat“, so der Freizeitarchäologe, „ob von der römischen Besiedlung, den Hochzeiten des Handels in Augsburg durch die Fugger, oder natürlich von den Kriegen.“ Ganz ungefährlich ist diese Leidenschaft denn auch nicht, denn im Boden findet sich immer wieder Munition. Geschosse für kleine Kaliber klängen wie Münzen, störten dabei bei der Suche, und auch auf Flakgeschosshülsen sei er bereits gestoßen.

Was in der Kürze abenteuerlich klingt, betont Copp jedoch, sei vor allem ein Langzeitprojekt, denn „der Ehrencodex der Sondengeher besagt ganz klar, dass man sämtlichen Müll, den man findet, auch zu entsorgen hat.“ So kommen pro Ausflug jeweils zwischen einem und fünf Kilogramm zusammen, weshalb er bislang wohl rund 100 Kilogramm Schrott von den Äckern der Umgebung entsorgt habe. „Am häufigsten seien zudem Bierdeckelfunde“, wie Copp mit einem Schmunzeln erklärt, was aber aus kulturhistorischer Sicht natürlich auch nicht uninteressant sei. Auch für manchen Freund und Bekannten sei er aber als Sondengänger auch eine gern gesehene Hilfe; so habe er bereits überwachsene Wäschespinnen, Schlüssel oder sogar verschollene Verlobungsringe wieder ans Tageslicht fördern können.

„Mit der Kleinausstellung ‚Flüsternde Spuren‘ erweitern wir unser heimatgeschichtliches Angebot weiter und machen so unsere Kultur konkret erfahrbar, wir bringen gewissermaßen unsere Fluren leise zum Sprechen“, so Ludwig Lenzgeiger, der die Antragsstellung für die Förderung und Konzeption verantwortete. Als Andreas Copp also mit der Idee auf ihn und Bürgermeister Bernhard zugekommen sei, habe man keine Sekunde überlegen müssen. Bernhard pflichtet bei und freut sich, nun direkt im Rathaus mit etwas Heimatgeschichte aufwarten zu können: „Diesen Bürgerimpuls haben wir gerne aufgenommen und danken vor allem Andreas für die Zurverfügungstellung seiner Schätze.“

Die Ausstellung mit kurzen Erläuterungen zu den Funden, deren Einrichtung durch das Regionalbudget der interkommunalen ländlichen Entwicklung gefördert wurde, kann ab dem 2. März zu den regulären Öffnungszeiten des Ratshauses besucht werden.

In naher Zukunft ist zudem ein Vortrag geplant.

Ganghofer für die Gemeinde: Eine besondere Bücherspende

 


­

Die Adelsrieder Bücherzellen erfreuen sich großer Beliebtheit, zumal sie nach der jüngsten Neugestaltung auch optisch zum Lesen einladen. Klemens Kugelmann aus Welden hat der Gemeinde Adelsried nun für das Innere der Zellen eine besondere Spende gemacht.

Kugelmann ist Vorsitzender der Ganghoferfreunde in Welden und betreibt in seiner Gastwirtschaft, die auch in Ganghofers Schriften als „Rollewirt“ auftritt, die liebevoll gestaltete Ganghofer-Stätte. Konsequenterweise ließ er also Bürgermeister Bernhard und zweitem Bürgermeister Lenzgeiger eine Auswahl an den Werken des Heimatschriftstellers (1855-1920) zukommen, damit auch die leselustigen Heimatfreunde der Gegenwart dort die richtige Lektüre finden. Ganghofer, der in Kaufbeuren geboren wurde, aber im Holzwinkel die prägenden Jahre seiner Kindheit verbrachte, war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein Schriftsteller von atemberaubendem Erfolg, der mit bunten Bildern Wohl und Wehe des ländlichen Lebens niederschrieb, die alpenländische Natur und das bayerische Naturell für Leser deutschlandweit in Worte fasste und so gemeinsam mit seinem Freund Ludwig Thoma zum Prototypen des Heimatdichters avancierte.

Die Adelsrieder Bücherzellen laden nun dazu ein, den notorisch gut gelaunten, naturverliebten und heimatverbundenen Schriftsteller neu, wieder oder noch besser kennen zu lernen. Klassiker wie der Alpenroman „Der Hohe Schein“ finden sich ebenso wie zahlreiche, neuwertige Ausgaben eines ganz besonderen Ganghofer-„Schmankerls“, nämlich dem ersten Band seiner Erinnerungen mit dem einladenden Titel „Lebenslauf eines Optimisten“.

Kugelmann hatte den ersten Band, das „Buch der Kindheit“, in dem Welden wie die Region eine prominente Rolle spielen, im Jahr 2006 neu aufgelegt und um Bilder sowie Texte aus Archiven ergänzt. Damit verhalf er dem Werk, das sonst nur mehr archivalisch zu beziehen ist, zu einer zweiten Karriere.

„Die Pessimisten mögen zuweilen ausreichend Ursache finden, um vom Leben zu behaupten, dass es keine erquickliche Sache wäre. Aber die Klügeren sind jene, die in gläubigem Optimismus sagen: ‚So lasst uns aus dem Leben etwas Schönes machen‘“, so lautet eines von Ganghofers zahlreichen Plädoyers für Zuversicht und Tatkraft. Eine solche Einstellung, so sind sich Bernhard, Lenzgeiger und Kugelmann sicher, wäre auch für unsere Zeit nicht die schlechteste.

 

 

Gigabits für die Gemeinde: Aufnahme in Glasfaserförderung des Bundes

 


 

Seit vielen Jahren war die Frage nach der Glasfaserversorgung in Adelsried und Kruichen ein Dauerthema. Eine Lösung war dennoch nicht in Sicht, da die Fördermöglichkeiten für das Dorf nur wenig attraktiv waren. Private Anbieter für den Ausbau waren entweder unzuverlässig oder nicht zu finden und haben sich mittlerweile weitgehend aus dem Markt zurückgezogen. Jetzt aber kann Bürgermeister Sebastian Bernhard einen Durchbruch verbuchen.

Er habe nicht locker gelassen und sei gemeinsam mit dem Büro Corwese aus Heretsried am Thema geblieben. Denn, so ist sich Bernhard sicher, „eine Glasfaserverbindung und damit schnelle Daten sind Teil der Infrastruktur der Zukunft, damit stellen wir die Weichen für Jahrzehnte“. Der Einsatz lohnte sich.

Denn nun ist die Gemeinde in die Gigabitrichtlinie 2.0 des Bundes aufgenommen worden. Die Zielsetzung ist klar: die maximal mögliche Zahl an Haushalten mit schnellem Internet versorgen. Der Bund wiederum stellt hierfür einen Fördersatz von 50 Prozent zur Verfügung, welcher um eine Förderung des Freistaates zusätzlich ergänzt wird.

Möglich wurde dieser Meilenstein durch die interkommunale Zusammenarbeit mit Lauingen, Donauwörth, Nördlingen und Westendorf.

Diese Kooperation trägt nicht allein aufgrund der neu erschlossenen Fördermöglichkeiten Früchte, sondern wird auch bei der Ausschreibung der Bauarbeiten im Jahr 2026 zum Tragen kommen. Durch die Zusammenarbeit von Adelsried mit diesen Städten und Gemeinden können so beste Konditionen für die Bürgerschaft erreicht werden, ist sich Bernhard sicher.

Für Adelsried wie Kruichen konkret bedeutet dies, dass Gebiete, die nicht bereits mit gigabitfähigem Koaxialkabel versorgt sind, auch im Bestand mit Glasfaser versorgt werden, also beispielsweise der gesamte Ortsteil Kruichen sowie zahlreiche Straßenzüge in Adelsried selbst. In Absprache mit dem zukünftigen Versorger haben zudem alle Haushalte eine Option auf einen nachträglichen Glasfaserausbau.

„Der langfristige Einsatz lohnt sich und so freut es mich, dass unsere Bemühungen für die digitale Infrastruktur in Adelsried nun ganz konkrete Früchte tragen und wir damit Gigabits für unsere Gemeinde ernten“, so Bernhard abschließend und mit Blick auf die nun anlaufenden Ausbauplanungen.

 

 

Bundesrat stimmt der Verordnung zur Entlastung im Pass- und Ausweiswesen zu

 


 

Der Bundesrat hat am 30.01.2026 der Verordnung zur Entlastung der Bundespolizei und der Verwaltung im Bereich des Pass- und Ausweiswesens sowie zur Änderung weiterer Vorschriften (VerwaltEntlastVO) zugestimmt. Die Verordnung tritt am 07.02.2026 in Kraft.

Ziel der Verordnung ist es, die Bundespolizei sowie die zuständigen Verwaltungsbehörden nachhaltig zu entlasten und die Leistungsfähigkeit im Pass- und Ausweiswesen sicherzustellen. Vor dem Hintergrund deutlich gestiegener Kosten bei der Herstellung von Ausweisdokumenten sowie bei den Personalausweisbehörden sieht die Verordnung insbesondere Anpassungen im Gebührenbereich vor.

 

Anpassung der Gebühren für Personalausweise

 

Ab 09.02.2026 gelten damit auch für die Gemeinde Adelsried folgende Gebühren:

 

  • 46,00 Euro für Antragstellende ab 24 Jahren
  • 27,60 Euro für Antragstellende unter 24 Jahren

 

Land, Leute und Florales – neue Ausstellung im Rathaus Adelsried

­­


 

Unter dem Titel „Land, Leute und Florales“ stellt die Streitheimer Künstlerin Bettina Nölle-Budka vom 21. September bis 26. März 2026 Acrylarbeiten und Aquarelle im Rathaus Adelsried aus.

Interessierte sind recht herzlich zur Vernissage am 21. September 2025 um 16.00 Uhr eingeladen!

Humorvoll, bunt und zum Teil bayrisch werden diese Werke sein. Gegenständlich aber abstrahiert zeigen sie die Vorliebe der Künstlerin für menschliche Darstellungen und Blumen, die in unterschiedlichen Techniken gestaltet sind.

Bettina Nölle-Budka hat bereits mehrfach im Kultur-Stadl Wörleschwang ausgestellt sowie 2022 im Rathaus in Zusmarshausen. Als Fachbereichsleiterin für kulturelle Bildung an einer VHS im Osten von München beschäftigt sie sich seit vielen Jahren mit dem Thema Kunst sowohl organisatorisch als auch praktisch.

 

 

 

Was steckt hinter der Idee des Friedhofskaffees?

 


 

Friedhöfe sind Orte der Würde und des Gedenkens. Dass sie deswegen nicht immer Orte der Stille sein müssen, beweisen mobile Friedhofskaffees auf zahlreichen Friedhöfen in unserer Umgebung.

Viele Menschen treffen auf dem Friedhof aufeinander. Menschen in Trauer, Menschen bei der Grabpflege, Ruhesuchende, Geistliche, Mitarbeiter der Gemeinde, Wanderer, Weggezogene auf Heimatbesuch, Einsame, Hoffnungsfrohe u.v.m.

Diesen Menschen wollen die Initiatoren nicht nur eine Parkbank anbieten, sondern einen Austausch ermöglichen. Eine Stunde der Ruhe, zum Verschnaufen, zum Ins-Gespräch-Kommen.

Nach einem netten Gespräch schöpft mancher wieder neue Hoffnung, mancher fühlt sich nicht mehr so einsam, ein anderer genießt einfach die grüne Parkanlage zu einem Stück Kuchen.

Es freut uns auch, dass die katholische sowie evangelische Kirche mit unterstützen und mit jeweils einem Vertreter vor Ort sein wird und gerne für Gespräche bereitstehen.

 

Der sonntägliche Treff findet regelmäßig in den Sommermonaten statt, immer am letzten Sonntag im Monat ab 14:00 Uhr. Die nächsten Termine finden im Jahr 2026 statt.

Bei schlechter Witterung fällt die Veranstaltung aus.

 

 

Kontakt

Öffnungszeiten

  • Mo, Di, Mi
  • Do
  • 08.00 - 12.00 Uhr
  • 14.00 - 19.00 Uhr

© 2026 by cm city media

Gemeinde Adelsried